​Lernspiel

 

Die „Fröhlichen Noten“ können auch stufenweise verwendet werden.

Erste Stufe

Aufbau der Grundpositionen der Finger der linken Hand je nach Halbton:

a) Halbton zwischen dem zweiten und dem dritten Finger,

b) Halbton zwischen dem ersten und dem zweiten Finger.

Beispiel einer praktischen Aufgabe:

 

Der Schüler setzt eine Musikgeschichte aus

den Kärtchen auf der Unterlage zusammen.

Für jede Violinsaite gibt es eine eigene Geschichte,

die das Kind assoziativ an den Klang

der jeweiligen Saite erinnert:

 

G – ein Bärchen im Wald

D – ein Häschen mit Freunden

A – ein Kätzchen im Kinderzimmer

E – Vögelchen und der junge Geiger.

 

In der ersten Stufe verwendet der Schüler für diese Übung die Kärtchen, bei denen ein Vorzeichen vor der Note eingetragen ist. Dann spielt der Schüler die so entstandene Notenaufzeichnung. Später kann er sie auch in ein Heft übertragen und die Noten und Fingersätze darunterschreiben. Wenn der Schüler die Erstellung einer Notenaufzeichnung für beide grundlegenden Fingersätze auf jeder Saite beherrscht, kann man mit der zweiten Stufe fortfahren.

 

Zweite Stufe

 

Erkennen von Tonalitäten

Die „Fröhlichen Noten“ können dem Schüler auf einfache

Weise dabei helfen, den Begriff „Tonalität“ zu verstehen.

Hierfür werden die beiliegenden

Kärtchen mit Tonalitäten verwendet.

Beispiel einer praktischen Aufgabe:

Für die Notendarstellung beim Auflegen –

Halbton zwischen dem zweiten und dritten Finger

(erste Grundposition) auf der A-Saite:

– zu Beginn wird das Kärtchen mit den Vorzeichen (A-Dur)

aufgelegt – dann werden die Kärtchen

ohne Vorzeichen vor der Note verwendet

(anstelle des Kärtchens Cis - 2 wird das Kärtchen C - 2 aufgelegt).

Dem Schüler wird erklärt, dass sich alle Vorzeichen beim

Violinschlüssel verstecken und für die gesamte

Notenaufzeichnung bzw. bis zu einer Änderung der Vorzeichen gelten.

 

 

 

Dritte Stufe

 

Tonleitern und Dreiklänge

Wenn der Schüler den Begriff „Tonalität“ versteht,

kann man mit dem Zusammensetzen ein- und zweioktaviger Tonleitern mit bis zu vier Vorzeichen und grundlegender Dreiklänge beginnen. Die Tonleitern werden auf den eigens dafür vorgesehenen langen Notenlinien aufgelegt. Der Schüler kann mit Hilfe der Kärtchen auch die Fingersätze lernen.

 Auf dieser Stufe hilft ihm zunächst der Lehrer.

Später kann der Schüler völlig eigenständig

Tonleitern und Dreiklänge zusammenstellen und spielen.

Beispiel einer praktischen Aufgabe:

Für das Auflegen einer G-Dur-Tonleiter

über eine oder zwei Oktaven benötigt man:

– das Kärtchen mit dem Vorzeichen für G-Dur

– die Kärtchen von g bis g1, oder bis g2,

wenn man eine Tonleiter über zwei Oktaven haben möchte.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf

der musikalischen Entdeckungsreise.

 

Die Autoren

 

 

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